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Was tun bei Hashimoto-Thyreoiditis?

Wer unter Hashimoto-Thyreoiditis leidet, weiß genau, wie vielfältig sich die Krankheit äußern kann. Einer, der unter vermehrten Haarausfall und brüchigen Nägeln leidet, hat vielleicht nicht mit unkontrollierter Gewichtszunahme zu kämpfen. Die Symptomatik ist mannigfaltig. So kann es zu nächtlichen Schweißausbrüchen, starker Gewichtszunahme, brüchigen Nägeln, Haarausfall, Schwindelanfällen und Hautproblemen kommen.

Und damit nicht genug. Oft gesellen sich weitere Autoimmunkrankheiten, wie Schuppenflechte sowie Reizdarm und Blasenerkrankungen, hinzu. Was also tun?

Der Gang zum Endokrinologen ist unerlässlich

Der erste Gang ist gewöhnlich zum Hausarzt, der einem dann zum Endokrinologen verweist. In den meisten Fällen wird ein Ultraschall der Schilddrüse gemacht. Danach wird der Patient mit Schilddrüsenhormonen, oft mit Thyroxin, in Tablettenform versorgt. Die Einstellung der Dosis beginnt in der Regel niedrig mit wenigen Milligramm. Es folgen alle paar Monate Blutuntersuchungen, aus denen die optimale Dosis abgeleitet werden kann. Trotz der Versorgung mit Thyroxin haben viele Betroffene weiterhin Symptome oder es gesellen sich neue anhaltende Leiden hinzu. Zumeist sind es eine unkontrollierte Gewichtszunahme und Hautprobleme.

Hormonelle Hautprobleme in den Griff bekommen

Hormonelle Hautprobleme in den Griff zu bekommen, gleicht gegen Windrädern anzukämpfen. Gerade bei Frauen ist dies ein lästiges Problem, vor allem dann, wenn sie durch die monatlich, einsetzende Menstruation zusätzlich hormonellen Schwankungen unterliegen. Gegen derartigen Hautproblemen helfen vorbeugend eine tägliche Reinigung des Gesichts und viel Trinken. Die Reinigung kann dabei mittels nicht verstopfender Fluids erfolgen oder durch pH-neutraler Seifen. Für den Körper empfiehlt sich ebenfalls eine Seife, die die Poren nicht verstopft. Im Fachjargon nennt man dies “nicht komedogen”. Hierauf sollten Pickelgeplagte besonders beim Kauf von Seifen und Cremes achten. Zudem gilt eine Verwendung von Thymian und Arganöl als Balsam für die Haut, da sie wirksam gegen Hautunreinheiten sein sollen. Eine Maske aus biologischem, kaltgepressten Arganöl mit frischem, zerstampften Thymian kann Pickel und Unreinheiten stark verringern.

Übergewicht durch gezielte Ernährung abbauen

Bei Übergewicht empfiehlt es sich, abends auf kohlenhydratreiche Kost zu verzichten. Dazu gehören in erster Linie Pasta, Kartoffeln, Brot und Reis. Als Alternative können Gurken, Wassermelonen, gedünstetes Gemüse und ab und zu auch mal ein mageres Steak gegessen werden. Knoblauch und Chili können durch ihre ätherischen Öle und der Schärfe ebenso die Fettreduzierung ankurbeln. Früh morgens ein Glas Wasser mit einer frisch, gepressten Zitronen auf nüchteren Magen getrunken, erzielt den gleichen Effekt. Mittags sollte sparsam gegessen werden. Ein Nachschlag sollte tunlichst vermieden werden. Dafür kann am Nachmittag eine Obstmahlzeit als Zwischensnack eingelegt werden. Frische Luft und Bewegung kurbeln den Stoffwechsel an und wirken gegen eine Gewichtszunahme. Wer nicht auf Süßes verzichten möchte, kann ein kleines Stück Bitterschokolade zu sich nehmen oder aber zum Frühstück ein Brot mit einem süßen Schokoladenaufstrich essen.

Nachkontrolle bei anhaltenden Symptomen

Bei Schweißausbrüchen, Haarausfall, Blutdruckproblemen und Magen-Darm-Beschwerden sollte nochmals der Endokrinologe aufgesucht werden. Eventuell muss die Dosis der Thyroxin-Tabletten erneut eingestellt werden. Sollte alles in Ordnung sein, so muss eine Strategie gefunden werden, wie man mit diesen Symptomen optimal leben kann.

Was man gegen eine Fettleber tun kann

Um eine Fettleber zu verstehen und entgegenzuwirken, muss man zunächst Ursachenforschung betreiben. Wie entsteht eine Fettleber? Welche Faktoren treffen auf mich zu? Was kann ich dagegen tun? Um diese drei Fragen wird kaum eine Person herumkommen, die ernsthaft ihre Fettleber bekämpfen möchte. In der Medizin wird von einer Fettleber dann gesprochen, wenn diese übermäßige Fetteinlagerungen aufweist. Zumeist handelt es sich dabei um Triglyceriden, die in Fettvakuolen eingelagert werden.

Wodurch entsteht eine Fettleber?

Eine Fettleber entsteht vorrangig durch eine falsche Ernährung und mangelnde Bewegung. Man muss nicht unbedingt regelmäßig sehr fett essen, um eine Fettleber zu bekommen. Auch Obst in hohen Mengen, eine Schwangerschaft, Toxine, Stoffwechselerkrankungen und natürlich ein übermäßiger Alkoholkonsum fördern die Entstehung der Steatosis hepatis, wie die Fettleber im medizinischen Fachjargon bezeichnet wird.

Einteilung der Fettleber

Eine Fettleber kann in unterschiedliche Kategorien eingeteilt werden. Die erste Kategorie ist die Alkoholische Fettleber (AFLD), die durch übermäßigen Alkoholkonsum entsteht. Die zweite Kategorie ist die nicht klassifizierte, nichtalkoholische Fettleber (NAFLD), die durch falsche Ernährung, Medikamentenmissbrauch, Toxine, andere Krankheiten und mangelnde Bewegung ausgelöst wird. Diese beiden Kategorien gehören zur Einstufung einer “Einfachen Fettleber”. Sie kann viele Jahre symptomlos verlaufen. Ab einem bestimmten Zeitpunkt kann sich daraus eine Fettleberentzündung bilden, die wiederum in die Grade 0 bis 3 eingestuft wird. Patienten mit einer Fettleberentzündung klagen häufig über eine Druckempfindlichkeit in der Lebergegend, Völlegefühl, Übelkeit und einer Gewichtsreduktion. Sollte eine entzündliche Fettleber nicht behandelt werden oder nicht ausheilen können, so kann sich die mitunter schwerste Erkrankung der Leber einstellen: die Fettleberzirrhose. Die Beschwerden reichen von Müdigkeit bis über die Ausbildung einer gelben Haut. Eine unbehandelte Leberzirrhose kann zum Tod führen.

Was kann man gegen eine Fettleber tun?

Wer eine Fettleber diagnostiziert bekommen hat, sollte zuerst die Ursache bekämpfen. Wenn es sich um eine falsche Ernährung handelt, sollte diese leberfreundlicher gestaltet werden. Dazu ist es wichtig, auf eine ausreichende Bewegung zu achten. Sollte die Fettleber aus einem Medikamentenkonsum entstanden sein, so ist es ratsam, sich auf ein anderes Präparat umstellen zu lassen. Der Alkoholkonsum muss komplett eingestellt werden.

Fettleber-Killer: Avocado und Zitrone

Mit den einfachsten Hausmitteln lässt sich bereits eine Fettleber effektiv bekämpfen. Am frühen Morgen auf nüchternden Magen ein Glas Wasser mit einer frisch gepressten Zitrone trinken. Dieser Frischekick lässt das Fett schmelzen und führt dem Körper zugleich wichtige Vitamine und Flüssigkeit zu. Für die nächsten zwei Wochen sollte dann täglich eine Avocado gegessen werden. Avocados sind durch ihre Inhaltsstoffe und ihren pflanzlichen Fetten Balsam für die Leber. Das Gleiche gilt für Knoblauch, Senf und scharfe Peperoni.

Raps- und Olivenöl, Nüsse und Oliven

Raps- und Olivenöl sollte die altbekannte Butter austauschen. Eine Alternative bietet auch Margarine. Nüsse haben von Natur aus reichlich Fett, welches dem Körper jedoch nicht schädigt, vorausgesetzt natürlich, sie werden nicht übermäßig verzehrt. Das Gleiche gilt für Oliven. Sie sind sehr gesund und fügen dem Körper ausreichend pflanzliche Fette zu. Auf tierische Fette sollte weniger zurückgegriffen werden. Dazu gehören Butter, Käse, Sahne, Wurst und natürlich auch fetthaltiges Fleisch. Aber auch Kokosfett und Kokosöl gehören zu den Produkten, die eine Fettleber begünstigen.

Komplexe Kohlenhydrate bevorzugen

Um eine Fettleber zu bekämpfen sollten komplexe Kohlenhydrate, wie Hülsenfrüchte, Nüsse, Obst und Vollkornprodukte, gegessen werden. Auf einfache Kohlenhydrate wie sie in Fruchtsäften, Süßigkeiten, Trauben- und Fruchtzucker zu finden sind, sollte weitestgehend verzichtet werden. Dazu gehören auch Softdrinks und Limonaden.

Bewegung ist ein Fettkiller

Neben der Nahrungsumstellung fördert eine ausreichende Bewegung die Regeneration einer Fettleber. Wanderungen, Joggen, Trekking und Fahrradfahren sind beliebte Sportarten, die das Fett in der Leber schmelzen lassen. Um eine Fettleber zu bekämpfen, sollte mindestens zwei Mal pro Woche für mindestens 30 Minuten eine Sportart ausgeübt werden. Zudem können kleinere Bewegungsabläufe zwischendurch ebenso helfen. Ein Beispiel dafür ist Treppensteigen, statt den Aufzug zu benutzen.

Wann regeneriert sich eine Fettleber?

Dies hängt in erster Linie vom Schweregrad ab. Bereits nach zwei Wochen leberfreundlicher Ernährung und einer ausreichenden Bewegung kann schon eine Besserung erreicht werden. Eine Fettleber kann mit der Zeit auch komplett abgebaut werden, sodass die Leber wieder völlig fettfrei arbeiten kann. mehr zum Thema gesunde Ernährung finden Sie hier:  ms-sportversand.de


Können Bio-Lebensmittel das Krebsrisiko senken?

Ja sicher werden die Verfechter von Bio-Kost sagen. Deutlich vorsichtiger werden wohl viele Wissenschaftler antworten, ist die Frage auch nicht so ganz eindeutig auf Basis der Sachlage zu beantworten. Fakt scheint zu sein, dass ein Unterschied zwischen Bio-Kost und konventioneller Ernährung bei der Entstehung von Krebs in weiten Grenzen wohl eher nicht gegeben bzw. nicht nachweisbar ist.

Das wäre auch schlimm, würde es doch bedeuten, dass eine konventionell erzeugte, gesunde und ausgewogene Ernährung krebserregend sei. Das ist nach heutigem Stand der Wissenschaft auszuschließen. Aber trotzdem gibt es Unterschiede zwischen biologisch und konventionell. Auch abseits von Herbiziden, Pestiziden und Gentechnik.

Bakterielle Vielfalt macht den Unterschied

Eine Studie mit Äpfeln zeigt Unterschiede auf, die auch auf andere Lebensmittel zutreffen könnten. Biologen aus Österreich untersuchten die Besiedlung von Äpfeln mit Mikroorganismen und stellten fest, dass beide Äpfel, konventionell oder biologisch erzeugt, etwa gleich vielen Bakterien eine Heimat bieten. Allerdings lebt auf und in dem Bio-Apfel eine deutlich artenreichere Mikroflora, die nach Ansicht der Studienautoren auch besser mit der natürlichen Darmflora des Menschen harmonieren würde. Ob dieser Unterschied ausreicht, um die Entstehung von Krebs beim Menschen zu verhindern, kann diese Art von Studie nicht beantworten. Dieser Fragestellung nahm sich eine große beobachtende Studie aus Frankreich an. Nach den Ergebnissen der Studie korreliert eine konsequente Ernährung mit biologisch erzeugten Lebensmitteln mit einem geringeren Risiko für einige Krebsarten, wie z.B. dem Brustkrebs der Frau. Ob für diesen Befund allerdings die biologische Ernährungsweise ursächlich verantwortlich ist oder die insgesamt gesündere Lebensführung der Bio-Anhänger, bleibt offen und kann auch mit dieser Studie nicht beantwortet werden.

Für gesundheitsbewusste Menschen, die durch Ernährung ihr persönliches Krebsrisiko senken möchten, bedeutet diese Studie, dass sie sich in aller erster Linie gesund und ausgewogen mit viel Obst, Gemüse, Fisch und wenig rotem Fleisch ernähren sollten. Ob die Lebensmittel biologisch oder konventionell erzeugt werden, erscheint dabei zunächst unter gesundheitlichen Gesichtspunkten von untergeordneter Bedeutung zu sein. Für die persönliche Entscheidungsfindung könnte bei der Frage nach der Art der Erzeugung der Lebensmittel eher die Nachhaltigkeit der Produktion, der Ressourcenverbrauch, das Tierwohl und der Einsatz von Herbiziden, Pestiziden und Arzneimitteln wie Antibiotika eine Rolle spielen.

Fazit: Ob mit Bio-Lebensmitteln besser Krebs vorgebeugt werden kann als mit konventionell erzeugten, ist nicht eindeutig zu belegen. Entscheidend für das persönliche Krebsrisiko ist die Lebensweise, zu der eine gesunde und ausgewogene Ernährung zählt.

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