Mitte 2019 hätten bereits zwei faltbare Smartphones erhältlich sein sollen, nämlich das Samsung Galaxy Fold und das Huawei Mate X. Die Koreaner mussten den Release aufgrund von unvorhersehbaren Problemen bei den Testgeräten auf September verschieben, die Chinesen gaben beim ersten Mal einen ähnlichen Grund an. Genauer gesagt wollte man zusätzliche Tests durchführen, um dem Kunden ein noch ausgereifteres Falt-Smartphone zu bieten. Verständlich, denn die Kosten übersteigen die Marke von 1.000 Euro.

Man verschob das Gerät also auch auf September, nun kam es allerdings zu einer erneuten Verschiebung. Der neue Monat ist nun der November, erfahren hat es Techradar im Zuge einer Pressekonferenz von Huawei. Ein kurz darauf veröffentlichtes Statement besagt hingegen nur, dass die Planung einen „Verkaufsstart zwischen September und November 2019“ vorhersieht. Es scheint, als könnte das Unternehmen selbst noch keinen genauen Zeitpunkt nennen.

Die Gründe sind nicht bekannt

Eine offizielle Erklärung für die zweite Verschiebung gibt es nicht. Es könnte theoretisch wieder mit den Qualitätsansprüchen zu tun haben, eventuell hat aber auch der Handelsstreit mit den USA noch etwas damit zu tun. Fakt ist allerdings, dass der Huawei-Chef Richard Yu mit einem überarbeiteten Modell auf einem chinesischen Flughafen gesehen wurde. Er machte auch kein Geheimnis daraus und lies sogar Fotoaufnahmen zu. Die Chinesen dürften also im Hintergrund fleißig weiter an ihrem ersten faltbaren Smartphone arbeiten und erst dann einen Release wagen, wenn es gut genug ist. Man möchte auch nichts überstürzen, denn kein Hersteller hat bis jetzt Erfahrungen auf diesem Gebiet sammeln können.

Kommt Samsung Huawei nun doch wieder zuvor?

Nach all den Verschiebungen scheint es wieder so, dass Samsung der erste große Hersteller mit einem Falt-Smartphone für den Massenmarkt sein wird. Voraussetzung ist aber, dass das Galaxy Fold tatsächlich im September und das Mate X einen Monat später erscheint.

Zumindest eines ist sicher, die Vorfreude auf die neue Smartphone-Generation ist zurückgegangen. Einen Richtungswechsel wird man wohl erst dann erwarten können, wenn die ersten Geräte den Handel erreichen.